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P/ART Producers Artfair: Call for Entries 2014

Aktuell läuft der Bewerbungsaufruf für die P/ART – Producers Artfair 2014. Der Call for Entries richtet sich an alle Künstler der bildenden Kunst – Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Film, Sound und Performance. Einsendeschluss ist am 30. April 2014. Sämtliche Informationen zur Bewerbung gibt hier zum Download. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Vorschlägen die Teilnehmer der P/ART 14 aus, die im September stattfinden wird.

Über die P/ART Producers Artfair:
Im September 2013 startete in Hamburg eine neue Art der Kunstmesse: Erstmalig brachte die P/ART Producers Artfair Kunstpräsentation, Kunsthandel und Kunstdiskurs auf eine bisher nicht dagewesene Weise zusammen. Ihr Konzept: Der Produzent – sprich Künstler – steht im Fokus. Unabhängig von Galerien und Institutionen bekommt er die Möglichkeit, ausgewählte Arbeiten einem kunstinteressierten Publikum zu zeigen und zu verkaufen. Ein Rahmenprogramm, bestehend aus Performances, Führungen und Diskussionen, ergänzt die Messe um einen inhaltlichen Teil. Somit versteht sich die P/ART nicht als reine Handelsplattform. Als Reaktion auf den Boom der Distributionsform Kunstmesse möchte sie die Fragen, die mit einer solchen Entwicklung einhergehen, offenlegen und zur Sprache bringen.


DIE ZIELE DER P/ART

Unabhängige Künstler unterstützen und junges Sammlerpublikum gewinnen
Die P/ART gibt KünstlerInnen die Möglichkeit, Ihre Arbeiten unabhängig von Galerien und Institutionen zu zeigen und für sich einen Gewinn zu erzielen. Dabei behalten sie auf der einen Seite die Freiheit, sich selbstbestimmt zu präsentieren, bekommen auf der anderen Seite aber auch die Möglichkeit, sich Interessenten (bspw. Galeristen) für eine längerfristige Zusammen-
arbeit vorzustellen. Die Festlegung des Preises von mindestens 2 Arbeiten je AusstellerIn auf unter 1000 Euro dient dazu, mögliche Schwellenängste oder finanzielle Hürden seitens der Besucher abzubauen und einen Kaufanreiz zu schaffen.

Möglichkeiten des Erlebens und Verstehens von Kunst
Das Rahmenprogramm der P/ART bereichert den herkömmlichen Kunsthandel um eine theoretischkontemplative Komponente. Relevante und zeitspezifische Fragen – wie im Jahr 2013 die nach dem Wert kreativer Arbeit, der Vermarktung von Kunst sowie dem Werk- und Wertbegriff – können somit, anders als bei klassischen Kunstmessen, aufgegriffen und offen zur Diskussion gestellt werden. Die Verschmelzung von Diskurs und Praxis ist dabei ein Ansatz, der vielversprechende Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit sich bringt. Gewünscht ist ein offener Dialog, der sich auch bei der Teilnahme an Diskussionen und dem Rezipieren zeitbezogener Arbeiten entfalten kann. Der Besucher der P/ART wird also nicht nur als Konsument, sondern auch als aktiver Rezipient in das Geschehen eingebunden. Damit befindet sich die P/ART mit ihrem konzeptuellen Hybridcharakter an den Grenzen von Kunstmarkt und Kunstausstellung. Diese Grenzen zu thematisieren und sie – mit allen ihren Implikationen – für den Besucher greifbar zu machen, ist ein zentrales Anliegen der Veranstaltung.

Kulturstandort Hamburg stärken
Langfristig möchte die P/ART den Kunst- und Kulturstandort Hamburg stärken und die Stadt mit Kulturmetropolen wie Berlin in einen engeren Dialog bringen. In der Zukunft ist die Ausweitung des Messekonzeptes auf andere Städte innerhalb und außerhalb Deutschlands angedacht. Im Vordergrund steht dabei auch, noch nicht kulturell etablierte Räume einer Stadt mit künstlerischem Engagement neu zu beleben und zu entdecken.

Die Macher der P/ART
Die P/ART gründet sich auf die Idee eines Kollektivs, welches seine theoretischen und praktischen Erfahrungen im künstlerischen Feld nun mit Herzblut in die Verwirklichung einer neuen Form der Kunstmesse steckt. Das Interesse besteht dabei vor allem in der Schaffung von Alternativen zu gängigen Instrumenten des Kunstmarktes. Seit dem 03.10.2012 organisiert sich die P/ART in der Rechtsform eines Vereins. Der P/ART e.V. arbeitet an seiner Erhaltung und einer Fortsetzung der P/ART in anderen inner- als auch außerdeutschen Städten.
  
  

  
  
Links:
→   www.producersartfair.com
→   www.facebook.com/part.producersartfair

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